Profil

Beratungskonzept

Auf die schulische Arbeit aller Beteiligten kommen in der heutigen Zeit vielfältige Aufgaben zu, die sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben.

Die Hauptaufgabe der Schule ist es, Wissen zu vermitteln und auf den Beruf vorzubereiten. Darüber hinaus soll die Schule aber auch einen Beitrag zur Integration von Kindern und Jugendlichen in die Gesellschaft leisten, indem gesellschaftliches Handeln, Normen sowie Werte vermittelt werden. Gleichzeitig unterstützt sie Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Um die Schüler und Schülerinnen der Otto-Lilienthal Realschule in ihrer schulischen, persönlichen und sozialen Entwicklung zu unterstützen, ist Beratung unabdingbar. Dabei bedarf es eines Beratungskonzeptes, welches die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Rechtliche Grundlagen:

Allgemeine Dienstordnung 21-02 Nr. 4

§ 9 Information und Beratung

(1) Zu den pädagogischen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer gehören auch die Information und die Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Eltern (§ 123 Absatz 1 SchulG)

(2) Lehrerinnen und Lehrer sollen mit Jugendämtern, Beratungsstellen (beispielsweise dem schulpsychologischen Dienst) und der Berufsberatung zusammenarbeiten

(3) Lehrerinnen und Lehrer und Eltern arbeiten zur Förderung der Schülerinnen und Schüler eng zusammen.

(4) Sind an einer Schule Beratungslehrerinnen oder -lehrer eingesetzt, so ergänzen und intensivieren sie die Beratungstätigkeit der Lehrerinnen und Lehrer (RdErl. v. 02.05.2017 - BASS 12-21 Nr. 4).

Zum Grundverständnis von Beratung durch die Beratungslehrerinnen und die Schulsozialarbeiterin:

Die Beratung ist für Schüler*innen, Erziehungsberechtigte und Kolleg*innen in für sie schwierigen Situationen innerhalb von Einzel- oder Gruppengesprächen möglich.

Dabei wird die Beratung als dialogischer Prozess zwischen Ratsuchendem und Berater*in verstanden, in dem die Berater*in den zu Beratenden bei der Lösungsfindung begleitet und bei der Umsetzung von gefundenen Lösungsstrategien unterstützt. Dabei orientiert sich die Beratung an dem Leitziel „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dem Ratsuchenden wertschätzend und respektvoll zu begegnen und ihn als Experten für seine Lebenssituation wahrzunehmen, der selbstverantwortlich und unter Nutzung seiner Ressourcen an der Lösung eines Problems arbeiten kann.

Prinzipien der Beratungsarbeit:

Zu jeder Zeit ist die Beratung geknüpft an:

  • Freiwilligkeit
    Ein Beratungsgespräch erfolgt immer auf freiwilliger Basis, da Verhaltensänderungen eines Ratsuchenden nicht erzwungen, sondern nur durch eine bewusste Willensentscheidung der Person herbeigeführt werden können.
  • Vertraulichkeit
    Eine Grundvoraussetzung für ein gelungenes Beratungsgespräch ist die Schaffung eines Vertrauensverhältnisses zwischen Berater und Ratsuchenden. Um dieses zu schaffen, wird jedem Ratsuchenden Vertraulichkeit zugesichert.
  • Unabhängigkeit
    Die Beratungsarbeit ist unabhängig von schulischen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die durch unterrichtende Lehrkräfte, Konferenzen und/oder der Schulleitung ausgesprochen werden.

Bereiche der Beratungsarbeit:

  • Individualberatung
    Bei der Einzelfallberatung werden Schüler*innen sowie ihre Eltern zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten beraten.

    Fachlehrer*innen können für eine fachbezogene Lern- und Leistungsberatung mit den Schwerpunkten Leistungsstand, Leistungsbewertung, Förder- und Fordermöglichkeiten sowie Fragen zum Arbeits- und Sozialverhalten konsultiert werden.

    Klassenlehrer*innen führen darüber hinaus Gespräche über die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit sowie über fächerübergreifende Lernschwierigkeiten und sind erste Ansprechpartner beim Auftreten und Bewältigen schwieriger Lebenssituationen, wie bei Problemen mit der Familie und mit Freunden, Konflikten mit Mitschülern sowie Suchtproblematiken. Eltern werden im Umgang mit Erziehungsproblemen unterstützt.

    Sie werden dabei auf ihren Wunsch hin und mit dem Einverständnis des Ratsuchenden von den Beratungslehrer*innen unterstützt. Des Weiteren ist es möglich, dass Lehrkräfte Schüler*innen bei Gesprächsbedarf direkt an die Beratungslehrer vermitteln oder Schüler*innen selbstständig das Gespräch mit diesen suchen. In diesen Fällen übernimmt die Beratungslehrer*in auf der Basis der zuvor aufgeführten Grundsätze die Beratung.
  • Beratung von Teilgruppen und Klassenverbänden
    Schwerpunkte der Beratung, die in Teilgruppen bzw. Klassenverband durchgeführt werden, betreffen die Gesundheitsförderung, die Sexualberatung und Berufsberatung sowie Maßnahmen zur Gewaltprävention. Sie werden je nach Thematik von den Fachlehrer*innen, der Schulsozialarbeit aber auch von externen Fachkräften, durchgeführt.

Beratungsteam:

Frau Upmann und Frau Aglamis Allgemeine Beratungsthemen
Frau Rossa Schulsozialarbeit
Frau Nord und Frau Johann Beratung zum Thema Inklusion
Herr Achelpohl und Frau Kaya Berufsberatung
Frau Aglamis und Frau Nobile Streitschlichtung

Beratungsanlässe können sein:

  • Wiederholte Konflikte mit Mitschülern und/oder Lehrern
  • Mobbing in der Klasse/Cybermobbing
  • Schulunlust, Schulangst, Schulabsentismus
  • Problematische Entwicklung des Jugendlichen (auffälliges Verhalten und Erleben)
  • Probleme mit der Schullaufbahn
  • Auffälligkeiten im Lern- und Arbeitsverhalten
  • Individuelle Förderung bei Leistungsproblemen oder besonderen Begabungen (Sonderpädagogin)
  • Persönliche Probleme (Sucht, Liebeskummer etc.)
  • Familiäre Probleme (Sucht, Gewalt, Trennung etc.)
  • Akute persönliche Krisen

Darüber hinaus vermitteln die Beratungslehrer*innen/ Schulsozialarbeit außerschulische Hilfe durch externe Beratungsstellen.

Beratung durch externe Beratungseinrichtungen:

  • Arbeitsamt
  • Jugendamt
  • Polizei
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Kinder- und jugendpsychiatrischer Dienst
  • Erziehungsberatungsstelle z.B. Caritas
  • Beratungsstellen in Köln und Umgebung wie Suchtberatung Hürth, Anyway, TrauBE, Lobby für Mädchen, Zartbitter, rubicon usw.

Regeln für den Distanzunterricht an der OLS

Hinweise und Ratschläge für den gelingenden Distanzunterricht an der Otto-Lilienthal- Schule

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, das Virus hat uns im Griff und wieder ist der Distanzunterricht notwendig geworden. Aus den Erfahrungen, die wir während des Frühjahrs gewonnen haben, haben wir einige Ratschläge und Regeln für uns selbst, für die Eltern und für die Schüler*innen erstellt. Wir hoffen so, den Fernunterricht noch besser durchführen zu können, und glauben, wenn diese Regeln und Tipps umgesetzt werden, wird uns dies gemeinsam gelingen. Hier die Ratschläge für die Eltern und Schüler*innen:

Ratschläge und Hinweise für Eltern mit Kindern im Distanzunterricht

  • Der Distanzunterricht ist für Ihr Kind verpflichtend.
  • Wir empfehlen Ihnen, gemeinsam mit Ihrem Kind eine Tagesstruktur zu erstellen, aus der Lernzeiten und Onlineunterricht hervorgehen.
  • Wie im Präsenzunterricht ist Ihr Kind für sein Lernen selbst verantwortlich und sollte seine Fragen bei den Fachlehrern stellen.
  • Richten Sie Ihrem Kind bitte einen geeigneten Arbeitsplatz als persönlichen Lernbereich ein (ruhige Umgebung, gute Beleuchtung, passende Sitzgelegenheit und Tisch).
  • Achten Sie bitte darauf, dass sich alle weiteren elektronischen Geräte (wie etwa der Fernseher oder das Smartphone) außerhalb der Reichweite befinden, während der Online-Unterricht stattfindet.
  • Wenn Ihr Kind krank ist oder technische Probleme hat, müssen Sie es per Mail entschuldigen.

Verhaltensregeln für Schüler*innen im Distanzunterricht

Es gelten grundsätzlich die Regeln des Präsenzunterrichts. Doch erfordert der Distanzunterricht folgende Ergänzungen:

  • Ich schaue mehrmals täglich meine „Teams“-Ordner auf Neuerungen durch.
  • Ich nehme ernsthaft am Distanz-Unterricht teil, denn es ist Pflichtunterricht und ich werde dafür bewertet.
  • Ich bin auf den Onlineunterricht vorbereitet: ich habe einen ruhigen Arbeitsplatz am Tisch und lege mir Bücher und Schreibmaterial bereit.
  • Digitale Arbeitsmaterialien liegen mir vor bzw. habe ich aus Teams
  • Startet euren Rechner fünf Minuten vor dem Meeting, damit ihr pünktlich daran teilnehmen könnt.
  • Während des gesamten Meetings bin ich persönlich sichtbar (es sei denn, mir wird erlaubt, die Kamera auszustellen).
  • Ich störe und esse nicht.
  • Ich halte Termine zur Abgabe von Arbeitsergebnissen ein.
  • Wenn ich krank bin oder technische Probleme habe, müssen meine Eltern mich per Mail entschuldigen.
  • Es ist ausdrücklich verboten Video- oder Audiomitschnitte der Meetings herzustellen und/oder zu verbreiten!

Konzept für die Inklusion an der Otto-Lilienthal Realschule

„Alle Menschen weltweit sollen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung erhalten . Jeder muss in die Lage versetzt werden, seine Potenziale entfalten zu können . Dieser Anspruch ist universal und gilt unabhängig von Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen oder besonderen Lernbedürfnissen eines Menschen.“

(Quelle: www.unesco.de)

Auftragsklärung

Wir verstehen unter Inklusion das gemeinsame Bemühen alle Kinder nach ihren Fähigkeiten zu fördern, in einem Klima, dem sich alle wohlfühlen.

1 Organisation und Arbeitsfelder der Teams

1.1 Team Klassenlehrer/in – Förderlehrer/in
Diesen Auftrag gestalten die Lehrer/innen und Sonderpädagogen/innen im Team.
In einem Fragebogen wird zu Beginn des Schuljahres die Aufgabenverteilung zwischen beiden schriftlich festgehalten.

1.2 Team Klassenlehrer/in – Hauptfachlehrer/innen - Förderlehrer/in
Einmal pro Woche finden die regelmäßigen Teamsitzungen statt. In der gemeinsamen pädagogischen Arbeit finden Absprachen bezüglich der Schüler/innen und die Abstimmung der Elternarbeit statt.

1.3 Team der gesamten Lehrer/innen der Klasse
Zur Vorbereitung des Schuljahres findet im Anschluss an die erste Konferenz eine Klassenteamsitzung statt, in der die Förderschullehrer/innen die unterrichtenden Kolleg/innen über Besonderheiten der Schüler/innen informieren. Zweimal pro Halbjahr finden im Rahmen der Erprobungsstufenkonferenzen Förderkonferenzen statt. Die Dauer beträgt mindestens 30 min.

1.4. Alle Kolleg/innen der Inklusionsteams (Haupfachlehrer/innen und Sonderpädagoginnen)
Lehrer/innen, die in den Inklusionsteam (Hauptfachlehrer/innen und Förderlehrer/innen und interessierte Kollegen/innen) arbeiten, treffen sich einmal im Halbjahr, die Konferenz­termine werden zu Beginn des Schuljahres in der Jahresplanung festgelegt. In den Sitzungen werden Informationen ausgetauscht und gemeinsame konzeptionelle und strukturelle Absprachen getroffen. Eine regelmäßige Evaluation soll die Entwicklung absichern.

2 Hospitationen

Die kollegiale Fallberatung und gegenseitige Hospitation ist an der OLS gewünscht und wird seitens der Schulleitung durch Änderungen im Stundenplan unterstützt.

3 Lehrerkonferenz

In jeder Lehrerkonferenz werden Informationen aus den Inklusionsteams durch die Inklusionsbeauftragte an die gesamte Lehrerschaft weitergegeben. Dieses ist ein fester Tagesordnungspunkt jeder Lehrer­konferenz.

4 Inklusionsbeauftrage

An der OLS gibt es eine Inklusionsbeauftrage, die die Belange der Inklusion koordiniert und als Ansprechpartnerin fungiert.

Aufgaben:

  • Teilnahme an der Verteilerkonferenz der Förderkinder
  • Teilnahme an den Aufnahmegesprächen interessierter Förderkinder an der OLS (mit Sonderpädagogin)
  • Weiterleitung von Informationen an die Schulleitung
  • Leitung der Inklusionsteamsitzungen

5 Inklusionsfilter

Barrierefreiheit bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt sowie von Informationsangeboten, Kommunikation usw. dergestalt, dass sie von Menschen mit Beeinträchtigungen ohne zusätzliche Einschränkungen genutzt und wahrgenommen werden können. Diese weitergehende Sichtweise unterscheidet nicht mehr zwischen einzelnen Personengruppen, vielmehr sollen die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigt werden. Dieses Verständnis der Barrierefreiheit wird daher auch „Design für Alle“ oder „universelles Design“ genannt.

(Quelle: wikipedia)

Die vielfältigen Belange der Schule werden an der OLS durch die Sonderpädagoginnen in Zusammenarbeit mit der Inklusionsbeauftragten im Hinblick auf den schulischen Entwicklungsprozess begleitet. Wir verstehen dies als eine Art „Filter“, in dem die spezifischen Belange der Förderkinder, auf ihre im erweiterten Sinne „Barrierefreiheit“ (s.o.) geprüft werden.

Dazu wird sie bei folgenden Punkten/ Gremien zu Rate gezogen:

  • Klassenzusammensetzungen
  • Fachkonferenzen
  • Entscheidungen über Lehrwerke
  • Materialien
  • Projekte
  • Schulveranstaltungen (Schulfest, Sportfest, Projekte, Schulfahrten, Wandertage)
  • Gebäudeplanung

6 Klassenbildung

Interessierte Eltern werden am Informationsabend darüber informiert, dass die OLS inklusiv arbeitet. Der explizite Elternwunsch für oder gegen die Aufnahme in eine Inklusionsklasse  wird bei der Anmeldung nicht abgefragt.

Die zukünftigen Klassenlehrer/innen der  5. Klassen bzw. Beauftragte hospitieren nach der Anmeldung an den Grundschulen, um Informationen über die Schülerschaft einzuholen in Bezug auf die zukünftige Klassenbildung.

In der ersten Erprobungsstufenkonferenz der Klasse 5 kann im Einzelfall die Klassenzusammensetzung verändert werden. Dies wird bei der Anmeldung mit den Eltern kommuniziert. Ziel ist, allen Schüler/innen bestmögliche Lernchancen zu ermöglichen.

Für Wiederholer/innen und „Seiteneinsteiger/innen“ stellt die Inklusionsklasse nicht automatisch die aufzunehmende Klasse dar; auch nicht auf Elternwunsch. Sie werden nach dem Konzept *  zur Schülerverteilung in einer Jahrgangsstufe verteilt.

*wird noch erstellt

7 Personaleinsatz

7.1 Einsatz der Förderlehrer/innen
Die Priorität der Einsätze der Sonderpädagoginnen liegt bei den Inklusionsklassen.
Die Anwesenheit der Sonderpädagoginnen im Unterricht wird durch sie selbst nach Bedarf und Abstimmung in allen Teams im Stundenplan festgelegt.
Die Abwesenheit der Sonderpädagoginnen und Schulbegleiter/innen wird auf dem Vertretungsplan ausgewiesen.
Auf eigenen Wunsch können Förderlehrer/innen im Fachunterricht eingesetzt werden und werden durch den Klassenlehrer/in unterstützt.
Den Sonderpädagoginnen wird Freiraum gegeben, um Förderschüler/innen zu unterstützen und zu fördern. Dazu werden Förderstunden im Stundenplan festgelegt.
Im Sinne der Inklusion kann eine Doppelbesetzung auch durch zwei Fachlehrer/innen erfolgen.

7.2 Einsatz der Klassenlehrer/in
Den Klassenlehrer/innen wird ermöglicht mit einer mit einer möglichst hohen Anzahl von Stunden in der Klasse zu unterrichten (auch fachfremd nach Absprache).

7.3 Einsatz der Schulbegleiter/innen
Die Schulbegleiter/innen werden von außerschulischen Trägern finanziert und unterstützen daher ausschließlich die ihnen zugeteilten Schüler/innen. Sie werden nicht für Vertretung oder Pausenaufsicht eingeteilt. Die Abwesenheit wird auf dem Vertretungsplan ausgewiesen.

Unterricht (WP I (Diff-) Bereich / Fremdsprachenunterricht)
Um den Belangen der Schüler/innen mit Sonderförderbedarf mehr Raum geben zu können und gleichzeitig die Belastung zu reduzieren, werden an der OLS folgende Absprachen getroffen:
Zieldifferente Förderkinder erhalten die Möglichkeit statt am Fremdsprachenunterricht, bzw. WP1-Fach, am Förderunterricht durch die Sonderpädagogin teilzunehmen, bzw. werden mit Material versorgt.

8 Prävention

Das Inklusionsteam an der OLS wird sich im Rahmen von Fortbildungen mit dem Präventionsgedanken auseinander setzten. Es ist geplant ein Sozialtraining zunächst in der Erprobungsstufe zu etablieren. Damit können auch externe Anbieter beauftragt werden.

9 Material

Nach Klärung der Möglichkeiten des Budgets für Inklusion werden Anschaffungen im Gesamtteam diskutiert und abgestimmt.
Differenzierungsmaterialien werden in der Bücherei und bei den Sonderpädagoginnen hinterlegt und können vom gesamten Kollegium genutzt werden.

MPT: Multiprofessionelle Teams

Mein Name ist Judith Kappenstein. Seit dem 01. Oktober 2021 bin ich als „Fachkraft für multiprofessionelle Teams (MPT) im Gemeinsamen Lernen“ an der OLS tätig.

Meine Tätigkeiten bzw. meine Einsatzbereiche an der OLS:

  • Mitarbeit im multiprofessionellen Team der Inklusionsklassen,
  • Unterstützung des Unterrichts z.B. durch individuelle Begleitung einzelner SuS, Vermittlung von Kenntnissen, Lerntechniken, Hilfe bei Sprachbarrieren
  • Unterstützung der Fördergruppen von SuS mit Förderbedarf,
  • individuelle Einzelförderung (u.a. Lesetraining)
  • Zusammenarbeit mit den Lehrkräften zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und zur Erstellung von differenzierendem Unterrichtsmaterial
  • Teilnahme an Klassenteams und Konferenzen
  • Mithilfe bei der Ermittlung von Lernständen und Lernentwicklungen
  • Unterstützung des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule
  • Mitwirkung bei der Förderplanung
  • Begleitung von Ausflügen und Klassenfahrten
  • Mitwirkung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Inklusionskonzeptes
  • Koordinatorin des „Lehrerbüros“ zur Erstellung differenzierender Unterrichtsmaterialien.

Perspektivisch möchte ich den Bereich Lerncoaching und Lernberatung (Z.B. Hausaufgabentraining) weiter ausbauen und anbieten.
Die Aufgaben und Ziele der MPT-Fachkraft sind durch den ministeriellen Erlass: „Multiprofessionelle Teams im Gemeinsamen Lernen an Grundschulen und weiterführenden Schulen vom 5. Mai 2021“ vorgegeben. Er verlangt u.a. eine klare Ausrichtung am spezifischen Bedarf einer Schule. Wenn Sie mehr über die Aufgaben und Ziele der MPT-Fachkraft erfahren wollen, finden Sie entsprechende Informationen unter:

schulministerium.nrw

Judith Kappenstein, Fachkraft MPT im Gemeinsamen Lernen

Judith Kappenstein
Fachkraft MPT im Gemeinsamen Lernen


Wir haben uns an der OLS für Klassenregeln geeinigt, die den drei Kategorien unseres Wahlspruchs

  • Organisiert
  • Lernbereit
  • Sozial

zugeordnet sind.

Die Regeln lauten:

Organisiert

  • Ich bin pünktlich
  • Ich lege meine Materialien auf den Tisch
  • Ich führe meine Hefte ordentlich
  • Ich mache meine Dienste

Lernbereit

  • Ich arbeite leise
  • Ich arbeite konzentriert
  • Ich mache im Unterricht mit
  • Ich mache meine Hausaufgaben

Sozial

  • Ich höre zu, wenn andere sprechen
  • Ich melde mich und warte, bis ich dran bin
  • Ich löse meine Konflikte friedlich
  • Ich achte das Eigentum Anderer

Dieser Regeln werden mit unseren neuen Schüler*innen in der Klasse 5 ausführlich besprochen, sie sind in allen Klassenräumen präsent und werden gelebt.

Bei Regelverstößen wird den Schüler*innen ein Spiegelbogen mitgegeben. Dieser soll zur Reflexion und zur Information der Eltern dienen. Die Kinder bringen den Bogen mit einer Rückmeldung zurück in die Schule und geben ihn beim Klassenlehrer*in ab.

Unsere Medienscouts mit Frau Jentsch und Frau Iljazi
Unsere Medienscouts mit Frau Jentsch und Frau Iljazi

Schüler*innen leben in einer digitalen Welt. Medien sind allgegenwärtig, Kinder und Jugendliche wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf. Teilweise verbringen Jugendliche viele Stunden täglich auf YouTube, Instagram, TikTok oder Snapchat. Neue Medien bieten nicht nur Chancen, sondern Risiken können sein: (Cyber)Mobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei YouTube oder illegale Film- und Musikdownloads.

Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass auch die Otto-Lilienthal-Schule die Schüler*innen im Umgang mit digitalen Medien unterstützt und ihnen einen kritischen Blick auf eine mögliche Nutzung und die damit verbundenen Gefahren vermittelt. Eine Möglichkeit ist die Ausbildung von Medienscouts bei der Landesanstalt für Medien NRW (https://www.medienscouts-nrw.de – Stand 07.12.2021).

Ab diesem Schuljahr wurden an der Otto-Lilienthal-Schule vier Schülerinnen zu Medienscouts und zwei Kolleginnen, Frau Iljazi und Frau Jentsch, zu Beratungslehrerinnen von der Landesanstalt für Medien NRW ausgebildet.  Während der Ausbildung werden die Teilnehmer*innen zu den wichtigsten Themen in Bezug auf Mediennutzung sensibilisiert und für die jeweilige individuelle Umsetzung an ihrer Schule angeleitet (Internet und Sicherheit, Regeln für Chatgruppen, Soziale Netzwerke, Digitale Spiele, Smartphone, Beratungskompetenz uvm.).  Nach Beendigung der Ausbildung bieten die Medienscouts Workshops zu ausgewählten Themen an, um die gelernten Inhalte an die restlichen Schüler*innen weiterzugeben und diese zu beraten.

Die Beratungslehrerinnen kümmern sich um die weitere Umsetzung des Projekts an der Schule und bilden weitere Schüler*innen zu Medienscouts aus.

An der Otto-Lilienthal-Schule werden die Medienscouts sich in der Orientierungsstufe vorstellen und auf die Gefahren von neuen Medien hinweisen. Sprechzeiten der Medienscouts bei individuellen Problemen ist immer in der 1. großen Pause und nach Absprache möglich.

Unsere französische Partnerschule – das Collège Jules Ferry

Das Collège liegt in Coudekerque-Branche bei Dunkerque am Ärmelkanal. Es wurde 1968 gegründet und nach dem Minister Jules Ferry, der die Schulpflicht 1882 einführte, benannt. Unser aktueller Ansprechpartner und Rektor der Schule ist Monsieur Harre.

Mit nur 203 Schülerinnen und Schülern ist die Schule im Vergleich zur OLS ziemlich klein. Deutsch wird nach Englisch als zweite Fremdsprache angeboten. Der Unterricht beginnt um 8.00h und endet um 16.30h. Die Schülerinnen und Schüler bekommen drei Mal Zeugnisse pro Schuljahr.

2015 fand der erste Austausch zwischen dem Collège Jules Ferry und der OLS unter Leitung von Monsieur Bacault und Frau Tebrügge statt. Weitere Fahrten folgten. Aktuell arbeiten Monsieur Harre und Frau Tebrügge an einer weiteren Fahrt nach Paris und Dunkerque im Mai 2022.

(Loreen K., Neela H. und Frau Tebrügge)

Webseite unserer Partnerschule

Logo Collège Jules Ferry

Mit dem Motto „Come in“ setzen wir ein Zeichen, dass jeder Mensch - egal ob hetero-, homo-, trans*- oder bisexuell - an der OLS willkommen ist und respektiert wird. Gleichzeitig möchten wir in diesem Jahr Projektschule des bundesweiten Antidiskriminierungsnetzwerks „Schule der Vielfalt“ werden und uns offiziell dazu verpflichten, aktiv gegen Homo- und Transfeindlichkeit in der Schule vorzugehen und durch Aktionen und Workshops Akzeptanz und Vielfalt zu fördern.

Ob im Alltag oder aber zu besonderen Anlässen wie dem Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) oder dem Coming-out Day, wir setzen uns für ein respektvolles Miteinander ein. Besonders hervorzuheben ist unsere Kooperation mit SCHLAU Köln eV. Bei einem Workshop der in allen Klassen der 8. Jahrgangsstufe durchgeführt wird, treffen unsere Jugendliche auf junge schwule, lesbische, bi, trans* und queere Menschen. Diese berichten von ihrem eigenen Leben, klären aber auch über verschiedene Lebenswirklichkeiten auf und beantworten die Fragen der Jugendlichen. Durch diese persönlichen Begegnungen werden Vorurteile abgebaut, Rollenbilder aufgebrochen und Akzeptanz gefördert.
Zusätzlich nehmen wir an Vernetzungstreffen teil, um uns mit anderen Schulen auszutauschen und zu diesem Thema weiterzubilden.

So kannst auch du aktiv etwas gegen Homo- und Transfeindlichkeit tun:

  • Mache dir bewusst, dass statistisch gesehen etwa ein/e Schüler*in pro Klasse nicht heterosexuell ist.
  • Informiere dich über dieses Thema auf schule-der-vielfalt.de und rede offen und respektvoll mit deinem Umfeld darüber.
  • Wenn du gedankenlose oder unsensible Äußerungen hörst, sage deutlich, dass diese Äußerungen diskriminierend sind und beleidigend empfunden werden können.
  • Wenn du offensichtliche Beleidigungen hörst, sage deutlich, dass diese demütigend sind und du das nicht gut findest. Erkläre außerdem, dass abfällige Bemerkungen nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt sind und sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
  • Wenn du dich nicht traust etwas zu sagen, sage zumindest einem Erwachsen Bescheid, dem du vertraust.
  • Sage einem Menschen, der beleidigt oder gemobbt wird, dass mit ihm alles in Ordnung ist und er so gut ist, wie er ist.
  • Engagiere dich bei unseren Projekten.

Bei Fragen, Problemen oder Anregungen kannst du dich immer an uns wenden.

Das „Schule der Vielfalt“ Team
Fr. Johann, Fr. Rossa und Fr. Preisl

Glossar

bisexuell: Bisexuelle Menschen (nach der lateinischen Vorsilbe bi- = zwei) fühlen sich sexuell und/oder emotional zu beiden Geschlechtern hingezogen.
Coming out: Heißt wörtlich „herauskommen“ und meinte den Schritt, mit einer sexuellen Identität an die Öffentlichkeit zu gehen.
heterosexuell: Heterosexulle Menschen (nach dem griechischen Begriff hetero = verschieden) fühlen sich von Menschen des ungleichen, also des anderen Geschlechts angezogen.
homosexuell: Homosexuelle Menschen (nach dem griechischem Begriff homo = gleich) fühlen sich von Menschen des gleichen Geschlechts angezogen.
Homophobie: Der Hass auf Homosexuelle.
intersexuell: Intersexuelle Menschen werden mit dem körperlichen Anlagen beider Geschlechter geboren.
Lesbe/lesbisch: Eine homosexuelle Frau.
LSBT*Q: Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer.
queer: Queer ist ein offener Begriff, der alle einschließt, die mit ihrem Aussehen und / oder Verhalten nicht den gängigen Rollenbildern entsprechen und deren Leben eher anti-traditionalistisch ist.
Regenbogenfamilie: Eine Familie, die nicht aus einem heterosexuellen Elternpaar und dessen Kindern besteht.
Schwuler/schwul: Ein homosexueller Mann.
transgender: Transgender sind Menschen, deren soziales Geschlecht ein anderes ist als ihr biologisches, z.B. ein Mensch, der mit weiblichen Geschlechtsorganen auf die Welt kommt, aber sozial als Mann lebt.
Transphobie: Der Hass gegenüber Trans*Menschen.
trans*: Das Sternchen ist ein Platzhalter für alle Begriffe, die an die Vorsilbe „trans“ angehängt werden können, um die verschiedenen sexuellen Identitäten zu beschreiben, die mit einem Geschlechtswechsel zu tun haben. Dieser Wechsel kann die unterschiedlichsten Ausprägungen haben - vom gelegentlichen Auftritt als Drag Queen / King bis zur operativen Geschlechtsanpassung.

Seit dem Schuljahr 2020/2021 ist die Otto-Lilienthal-Realschule Mitglied im bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Das Projekt ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands, dem bundesweit mehr als 3600 Schulen (Stand: November 2021) angehören.
Das Gütesiegel wird im zweiten Halbjahr in Anwesenheit der Patin Frau Elfi Scho-Antwerpes verliehen und gut sichtbar an unserem Schulgebäude angebracht.

Mit überwältigender Mehrheit von 98 % aller Schüler*innen, Lehrer*innen und alle restlichen Mitarbeiter*Innen der Schule wurde am 09.11.2021 über die Aufnahme in dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ abgestimmt. Durchgeführt wurde diese Abstimmung von der Schülervertretung.
Die Otto-Lilienthal-Schule setzt sich dafür ein, dass keine Gewalt und kein Rassismus sowie jedes andere menschenverachtende Verhalten an der Schule ausgeübt werden. Wir sind gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt. Der Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist dabei kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft.
Um diesem Titel gerecht zu werden, sollen zukünftig jedes Jahr Projekte und Aktionen unter diesem Motto stattfinden. Verschiedene Projekte und Aktionen werden von der Schülervertretung realisiert, um dieses Thema in den Fokus zu rücken und eine Willkommenskultur in der Schule zu fördern. So wird die Otto-Lilienthal-Schule sich aktiv an der Internationalen Woche gegen Rassismus mit verschiedenen Projekten beteiligen sowie an Netzwerktreffen mit anderen Schulen zwecks Erfahrungsaustauschs teilnehmen.

So wollen wir Schritt für Schritt zu einer noch bunteren und offeneren Schule werden. Unsere Schüler/innen sollen für jegliche Form von Diskriminierung sensibilisiert werden und Chancen der Vielfalt erkennen und schätzen.
Jede/r Schüler*in soll sich unabhängig seiner oder ihrer Herkunft, Religion, Geschlecht, sozialer Herkunft und Sexualität an der Otto-Lilienthal-Schule wohlfühlen.

Weitere Informationen zum Projekt:
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (schule-ohne-rassismus.org) [07.12.2021]

Der Schulhund

Was bedeutet der Begriff Schulhund?

  • Der Hund begleitet eine Lehrperson regelmäßig in deren Unterricht.
  • Durch seine reine Anwesenheit wird eine entspannte Lernatmosphäre geschaffen.
  • Der Schulhund fördert:
    • emotionale und soziale Intelligenz
    • Motivation und Kommunikation
    • Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein
    • ethisches Verhalten und Rücksichtnahme

Was können Schulhunde?

  • die Lernfreude stärken, steigern oder schaffen
  • Außenseiter und Einzelgänger aus ihrer Isolation holen
  • Auffälligkeiten reduzieren
  • die Lernatmosphäre verbessern (SuS sind für den Hund leise)
  • Stress reduzieren und uns alternative Wege des Umgangs mit Aggression aufzeigen
  • entspannend und beruhigend wirken
  • motivieren und ermutigen
  • den Kontakt untereinander erleichtern
  • als "Eisbrecher" Hemmungen abbauen, die einer Begegnung im Wege stehen

Wie sieht die Umsetzung in der Schule aus?

  • Wir nehmen immer und überall Rücksicht auf Personen, die Allergien, Angst oder eine Abneigung vor Hunden haben.
  • Der Umgang mit Kalle ist immer freiwillig! Niemand wird zum Kontakt mit ihm gezwungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden über den richtigen Umgang mit Hunden aufgeklärt
  • Kalle ist immer unter meiner Aufsicht.
  • Kalle wird auf dem Schulgelände immer angeleint sein.
  • Kalle & die Schülerinnen und Schüler bekommen absolut verbindliche Grundregeln, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Wie sieht der konkrete Einsatz an der OLS aus?

Der Hundedienst:

Förderung der Sozialkompetenz und des Verantwortungsbewusstseins im Schulalltag

  • Ausgabe von Wasser und Futter
  • „Gassigehdienst“ in den Pausen (nur in Begleitung der Lehrkraft und in Absprache mit Eltern)

Deutschunterricht:

Es ist bereits erwiesen, dass Schulhunde als regelrechte „Icebreaker“ in verschiedenen Situationen wirken können. Seine Anwesenheit erhöht die Konzentrationsfähigkeit der Kinder Jugendlichen sowie die Lesemotivation.

Bookbuddy:

Das Thema Lesen ist für leseschwache Kinder oft negativ besetzt. Durch die Leseförderung mit einem Hund wird es für die Lesenden zu etwas Positivem. Schülerinnen und Schüler können im geschützten Raum einem Hund (ihrem Bookbuddy) vorlesen und ihre Hemmungen des lauten Vorlesens abbauen. Der Hund unterbricht den Leser nicht und äußert keine Kritik. So kann ein Stärkung des Selbstbewusstseins sowie eine Förderung der Lesekompetenz erreicht werden. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf den DaZ-Unterricht aus. Gerade hier haben viele Lernende Probleme mit der Aussprache und dem Lesen. Das Üben im Team mit dem Hund kann hier sehr hilfreich sein und den Abbau von Ängsten sowie Hemmungen fördern.

Kalle – so heißt unser Schulhund

Wir freuen uns, wenn er mit seinem „Frauchen“ Frau Meißner nach den Sommerferien aus der Elternzeit wiederkommt.
Frau Meißner bietet dann wieder eine Hunde AG an und Kalle begleitet an einigen Tagen den Unterricht.

„Hunde lehren soziales Verhalten und eröffnen Kindern und Jugendlichen neue Wege zur Gemeinschaft.“
(Andrea Vanek-Gullner, Professorin für Pädagogik an der Universität Wien)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

im Kontext der hundegestützten Pädagogik wurde nachgewiesen, dass Hunde einen positiven Einfluss auf die Lernatmosphäre im Klassenraum haben. Ein Schulhund wirkt entspannend, beruhigend, gleichzeitig motivierend sowie ermutigend auf Kinder und Jugendliche. Durch den sensiblen Umgang mit dem Hund entsteht eine ruhige und somit konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Seit September 2017 läuft das Schulhundprojekt an der OLS und Frau Meißners Hund Kalle begleitet sie im Unterricht. Er ist an ein bis zwei Tagen mit in der Schule und begleitet sie im Unterricht.

Kalle, unser Schulhund

Steckbrief Kalle

  • geboren am 06.06.2017
  • Goldendoodle mini: gewollte Züchtung aus Golden Retriever und Zwergpudel
  • mittellanges, mal mehr, mal weniger stark gelocktes Fell
  • Kalle haart kaum bis gar nicht -> eignet sich daher besonders gut für Allergiker oder Asthmatiker
  • im ausgewachsenen Zustand wird er 40-45 cm groß und wiegt 12-15kg
  • die Rasse gilt als klug, anhänglich, kinderlieb und leicht erziehbar
  • der Goldendoodle mini besitzt ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen
  • er hat die optimalen Voraussetzungen zum Familienhund, Begleithund oder auch Therapiehund

Literatur/ Quellen:

  • Beetz, Andrea: Hunde im Schulalltag, München/ Basel 2012
  • Heyer, Meike/ Kloke, Nora: Der Schulhund, Nerdlen/Daum, 2012
  • Richtlinien und Lehrpläne NRW, www.schulministerium.nrw.de
  • www.schulhundweb.de
  • Schulhundkonzept der Europaschule Köln
  • Olbrich, Erhardt/ Otterstedt, Carola: Menschen brauchen Tiere. Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik, Kosmos Verlag, 2003

Seit dem Schuljahr 2016/17 bieten wir ein schulinternes Hausaufgabenheft zum Preis von 4 € an.
Der Schulplaner enthält neben reichlich Platz zum Eintragen der Hausaufgaben auch Wissensseiten z.B.  mit Matheformeln und unregelmäßigen Verben.
Verpflichtend ist seit dem Schuljahr 21/22 die Nutzung lt. Schulkonferenzbeschluss für alle Jahrgänge.
Die Klassenlehrer*innen sammeln am Ende des Schuljahres das Geld ein und teilen den Planer zu Beginn des Schuljahres aus.
Seit dem letzten Schuljahr gestalten Schüler*innen das Deckblatt.
Die Abbildungen zeigen die Schülerarbeiten, die für das Schuljahr 21/22 eingereicht wurden.
Vielen Dank an alle für die tollen Arbeiten!
Frau Weckmann koordiniert die Beiträge für das nächste Jahr.

Folgt.

Die Streitschlichter

„streiten- vermitteln- lösen“
lautet der Ansatz der Streitschlichtung an der OLS

Wenn zwei „Streithähne“ alleine keine Lösung für ihren Konflikt finden, können sie bei den Streitschlichtern Unterstützung bekommen. In einer ruhigen Atmosphäre leiten die Streitschlichter (Mediator) ein Gespräch nach festgesetzten Regeln um den Kontrahenten einen Weg zur Lösung zu ermöglichen. Allerdings ist es dabei wichtig, dass von Seiten der Schlichter keine Vorschläge gemacht werden, sondern die Streitenden selbst eine Lösung finden, mit der beide einverstanden sind.
Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Schlichtung ist, dass die Kontrahenten freiwillig zur Schlichtung kommen und an einer Lösung interessiert sind.

Ausbildung zum Streitschlichter
Frau Aglamis und Frau Nobile bilden im Rahmen einer AG ein knappes Schuljahr lang 8. Und 9. Klässler zu Streitschlichtern aus. Dabei geht es u.a. um die Sensibilisierung für die vielfältigen Arten von Kommunikation und die Regeln des Ablaufs eines Mediationsgesprächs.
Viele Situationen werden mit Hilfe von Rollenspielen trainiert. Dabei lernen die Teilnehmer auch sehr viel über sich selbst, ihre Art der Kommunikation und über ihre eigene Streitkultur.

Ihr könnt uns jederzeit ansprechen! Wir freuen uns auf Euch!

Wie sind wir erreichbar?

Informationen im Schaukasten (Richtung Turnhalle)
Immer in der 1. Und 2. Pause im Raum 113

Aktuelles Streitschlichterteam vor Raum Streitschlichtung 113
Aktuelles Streitschlichterteam vor Raum Streitschlichtung 113

Das aktuelle Streitschlichter TEAM aus der 10a ist in den großen Pausen im Raum 113 zu finden.

Die Ausbildung der zukünftigen Streitschlichter findet mittwochs im Rahmen der Streitschlichtungs AG statt.
Sie wird von Frau Aglamis und Frau Nobile durchgeführt.

Wir möchten an der Otto-Lilienthal-Schule einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander pflegen. Aus diesem Grund unterstützen wir Schüler*innen, den Erwerb bzw. den Ausbau von sozialer und emotionaler Kompetenzen, durch unterschiedliche Angebote an unserer Schule.

  • FAIR STAERKEN e.V.
  • Law4school
  • Naturpädagogische Erlebnistage

Die Otto-Lilienthal-Schule arbeitet seit 2019 mit FAIR STÄRKEN e.V. zusammen.
Der Verein FAIR STÄRKEN charakterisiert sich über die Projektbereiche Soziales Lernen an Institutionen, Elternberatung und partizipative Integrationsarbeit für Familien mit Kindern in der Kölner Region.
Gemeinsam entwickelten wir für unsere Schule einen Handlungsleitfaden, der zum einen Regeln und zum anderen ein transparentes Konsequenz-System beinhaltet.
Darüber hinaus führt FAIR STÄRKEN e.V. das Programm „Starke Klasse“ in Stufe 5 durch.

Das Ziel des Programmes ist die positive Stärkung des Selbstkonzeptes und die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls jedes einzelnen, sowie die Stärkung der Klassengemeinschaft, um störungsfreies Lernen zu ermöglichen.

Insbesondere folgende Haupt- und Nebenziele werden verfolgt:

Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes

  • Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
  • Erhöhung der Frustrationstoleranz Verbesserung der Körper- und Sinneserfahrung
  • Erfahrung neuer Erfolgserlebnisse und deren Integrierung
  • Entwicklung eines realistischen Selbstbildes

Entwicklung sozialer Kompetenzen

  • Erkennen der Sinnhaftigkeit von Regeln und Konsequenzen
  • Verantwortungsübernahme für die eigenen Handlungen
  • Entwicklung von Toleranz, Respekt, Vertrauen und Kommunikationsfähigkeit
  • Erlernen von Kooperation und Interaktion
  • Entwicklung eines realistischen Selbst- und Fremdbildes
  • Entwicklung eines solidarischen Verhaltens

Blick auf Schule und Gesellschaft

  • Reflexion von eigenen und fremden Werten und Normen
  • Reflexion über die eigenen Vorbilder und deren Funktion
  • Entwicklung von Kritikfähigkeit und Mündigkeit

Die Umsetzung des Programms „Starke Klasse“ wird unter anderem durch folgende Sponsoren finanziell unterstützt:

  • Förderverein OLS
  • Stadt Köln, Sachgebiet der Schulsozialarbeit
  • Die Stiftung „Ein Herz Lacht“

https://www.fairstaerken.de

Law4school - Ein Projekt von Prävention 2.0

Cybermobbing & Co. – Aufklärung in Schulen jetzt!
Die Referentin, Frau Stückmann, ist als Rechtanwältin tätig. In ihrer Arbeit kam sie mit dem Thema Cybermobbing in Berührung. Die extreme Härte im Miteinander von Schülern*innen, schockierte sie so sehr, dass sie sich zu Aufgabe machte, Kinder zu informieren und somit präventiv tätig zu werden. Seitdem hält sie bundesweit Vorträge, in Form von Webinaren, um Schüler*innen ab Klasse 5 für die Risiken und Gefahren des Netzes zu sensibilisieren und über rechtliche Grenzen des dortigen Handelns aufzuklären. Zuzüglich bietet Frau Stückmann auch Webinare für Eltern, wie auch für Lehrkräfte an.

Webinare für Schüler*innen:

  • Klasse 5 und 6 – rechtliche Aspekte zu den Themen „Cybermobbing“ und „Recht am eigenen Bild“ werden für dieses Alter angepasst anhand von Praxisbeispielen dargestellt.
  • Ab Klasse 7 bis in die Oberstufe bzw. Berufsschulen – ergänzend kommen hier Themen wie „Verbreitung von (Kinder-)Pornographie“, „Hate Speech“. Dieses Webinar führt die Inhalte aus dem Webinar für die 5./6. Klasse fort.

https://www.law4school.de

Seit mehreren Jahren findet in der Erprobungsstufe ein „naturpädagogischer Erlebnistag“ statt. Dieser wird durch die selbständige Referentin, Ines Caffier, die viele Jahre bei Querwaldein tätig war, angeboten.
Kooperative Abenteuerspiele und naturpädagogische Aktionen stellen die Klasse vor verschiedene Herausforderungen, die gemeinsam gemeistert werden. Spielerisch und mit viel Spaß werden dabei das Selbstvertrauen jeder/jedes einzelnen, der respekt- und vertrauensvolle Umgang miteinander, sowie die zielgerichtete Zusammenarbeit und das Durchhaltevermögen gefördert.

Verschmutze Toiletten sind an vielen Schule in Köln ein großes Problem.
Nach der umfangreichen Renovierung unserer Schülertoilettenanlagen vor 5 Jahren haben wir uns dazu entschlossen für eine permanente Aufsicht und Reinigung der Toiletten zu sorgen.
Unsere Toilettenaufsicht heißt Herr Al Barheem.

Seit einigen Jahren findet jährlich die Verkehrserziehung in Kooperation mit der Polizei Köln an der OLS statt. Diese richtet sich hauptsächlich an unsere neuen 5. Klässler. Im Vordergrund steht ein sicherer Schulweg. Dabei wird auf vorhandenes Wissen aus der Grundschule aufgebaut und dieses durch neue Inhalte sowie anschauliche Übungen im Umfeld der Schule und an der Bushaltestelle erweitert. Mit der Verkehrserziehung möchten wir einen Beitrag leisten, um unseren Schüler*innen auf ihrem neuen Schulweg und an der Bushaltestelle Sicherheit zu geben.

Zeitrahmen: Montag bis Freitag von 11:30 - 15:30 Uhr
Kosten für Betreuung / Monat: 70 €
Kosten für Essen / Monat: 62 €
Angebot: Hausaufgabenbetreuung, Sport, Spiel und Basteln
Betreuung durch: Student*innen und die Gruppenkoordinatorinnen
Ansprechpartnerinnen: Heike Berger
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Sarah Weber
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